Es war aber nur ein kurzer Ausflug. Nicht, dass mir das Auto nicht gefiel, im Gegenteil - die Ausstattung ist etwas schlichter als im Benz, dafür wirkt alles amerikanischer. Platz genug ist auch.

Ich hatte ein 69er Modell gefunden (besser es mich) - ohne Venyldach - Der Preis stimmte auch, war ziemlich günstig und zwei Jahre TÜV hatte er auch (Nur Gott und der Verkäufer wissen woher).

Im Laufe des nächsten halben Jahres erwies sich der Admiral als eine Aneinanderreihung von Schleppaufträgen, er bekam u.a. einen neuen Motor und ich langsam die Krise.

Nachdem wir einen Vergaser nun zum dritten Mal gewechselt hatten - die Teilequelle erwies sich auch als Glücksspiel - hatte ich endgültig die Nase voll und für den Admiral waren die Segel erstmal gestrichen.

Das Nachfolgermodell vom Kapitän erwies sich zudem auch als nicht wasserfest. Durch eine Unterrostung an der Frontscheibe lief mir ständig die Elektronik voll Wasser und bei unserem feuchtfröhlichen Nordwetter knallte nicht nur mir, sondern auch dem Wagen fast täglich eine Sicherung durch - das war mir dann doch zu abenteuerlich und ich suchte dem alten Seebären einen neuen Heimathafen...

Ich will nun die "Konkurrenz" nicht schlechtmachen, aber in diesem Falle hatte ich ein schlechtes Exemplar erwischt, eher was zum Aufbauen, als zum Fahren - Ich rätsele ja immer noch, wie der TÜV und ASU bekommen hat...

Finanziell war es kein großes Fiasko, wie anfangs erwähnt, war der Wagen günstig genug, um die Kosten aufzufangen.

Nun will sich jemand anderes mit dem Schiff befassen und ihn restaurieren - Ich hoffe, ihn dann im besseren Zustand bei einem Treffen wiederzusehen...