CB Funk und Ferngespräche

Angefangen hat alles mit einem Funkgerät für das Auto. Ich kaufte eine gebrauchte Alan und baute sie in meinem damaligen Zweitwagen, den silbergrünen Audi 100 ein.

Alle Vorschläge meiner Gegenstationen, Zuhause auch eine Station aufzubauen, lehnte ich ab - ich wollte nur mobil QRV sein.

Nachdem ich dann halbe und ganze Nächte im Auto zugebracht hatte und morgens der Strom zum Starten schon mal knapp wurde, kaufte ich zwei Quick-Out-Halter für die Funke, Netzgerät und eine Futura-Halbwelle.

Seitdem rüste ich jedes Auto mit CB-Funk aus, meine Heimstation verschlang einen Haufen Geld, weil immer wieder Geräte angeschafft oder ausgetauscht wurden. Zeitweise hatte ich über vier Antennen vier Geräte gleichzeitig laufen.

Mein erstes DX hatte ich mit einem deutschen LKW-Fahrer, mit dem ich eine halbe Stunde plauderte, bevor er mir sagte, das er gerade in Griechenland unterwegs sei. Das weckte mein Interesse an diesen Fernverbindungen und seitdem bin ich auf DX Jagd.

1995 lernte ich Mitglieder des Breaker Clubs kennen und trat dem Club bei. Nach einer Reorganisation haben wir gemeinsam einen gemeinnützigen eingetragenen Verein aus dem BC gemacht. Jahrelang war es eine schöne Zeit, mit DX-Contesten, gemeinsamen Fuchsjagdten und anderen Unternehmungen. Wir trafen uns auch jede Woche mit nichtorganisierten Funker/-innen bei MacDonald und ich könnte hier stundenlang erzählen...

Schade nur, dass CB-Funk kein Interesse mehr weckt, geht man heute über die Kanäle ist oft nur das Rauschen zu hören....Viele Breaker in der Nachbarschaft haben abgebaut und viele Antennen verrosten auf Dächern, weil niemand sich die Mühe macht, sie abzubauen. Auch aus dem europäischen Ausland hört man weniger Stationen...

Ich lass meine Station aufgebaut, auch wenn ich sie jetzt weniger nutze... Wenn ich den Schalter mal wieder finde werde ich auf Kanal 41 oder 49 empfangsbereit sein - oder über die Frequenzen wandern auf der Suche nach DX-Rufen..

Man hört sich und stört sich wieder...

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